Kirchen

Kirchen und Pfarrämter sowie christliche Gemeinschaften stehen Ihnen für Seelsorge und Glaubensfragen gern zur Verfügung. Natürlich sind Sie auch zum Besuch des Gottesdienstes sowie einer der vielfältigen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Ev.- luth. Kirchgemeinde CranzahlEv.-luth. Kirchgemeinde NeudorfEv.-luth. Pauluskirchgemeinde SehmaEv.-meth. Kirchgemeinden im Sehmatal 

Ev.-luth. Kirchgemeinden im Sehmatal


Ev.- luth. Kirchgemeinde Cranzahl

Pfarrer: Matti Schlosser (Vakanzvertreter)

Kirchen-Baujahr: 1556

Neubau: 1910, 1987/88 renoviert und wieder original im Jugendstil bemalt (Originalbemalung von 1910).

Sehenswertes:

  • Die Orgel wurde von der Firma Gebr. Jehmlich, Dresden 1911 geschaffen und 1954 erneuert und umdisponiert. Ein Flügelaltar, von Peter Breuer 1514 geschaffen.

  • Das Staffelbild "Schweißtuch der Veronika" mit der Jahreszahl 1520.

  • Der Taufstein von einem unbekannten Meister aus dem Jahre 1557.

  • Die Kanzel wurde aus Porphyrstein geschaffen.

  • Das Altarbild von 1913 von Prof. Ludwig Otto geschaffen, nach der Vorlage des Altarbildes der Dresdener Hofkirche. Es stellt die Himmelfahrt Jesu Christi dar.

Ev.- luth. Kirchgemeinde Cranzahl

Dorfstraße 72
09465 Sehmatal-Cranzahl

Telefon:
037342/7326

Die Zeiten der Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der Kirche.


Ev.-luth. Kirchgemeinde Neudorf

Pfarrer: Matti Schlosser (Vakanzvertreter)

Kirchen-Baujahr: 1599

Umbau: 

  • 1664 Einbau einer zweiten Empore

  • 1699 Errichtung des Turms in seiner jetzigen Gestalt

  • 1902 Großer Um- und Ausbau für Chorempore und Treppenhäuser

  • 1999 Große Gesamtsanierung innen und außen

Sehenswertes:

  • Eine Kreuzigungsgruppe aus der Werkstatt des Bildschnitzers Peter Bräuer (aus dem Jahr 1567).

  • Das Kruzifix auf dem Altartisch hat die Form eines alten Gnadenstuhls mit der Darstellung der Trinität und ist aus dem Jahre 1680.

  • Die wertvolle Kassettendecke wurde um 1680 von böhmischen Malern mit Ornamenten in Handarbeit gestaltet.

  • Die Engelsbilder an der Orgelempore sind mit alten Musikinstrumenten aus den Jahren um 1680 dargestellt.

  • Die barocke Kanzel aus dem Jahre 1700 stammt aus einer Annaberger Werkstatt.

  • Der Taufstein aus dem Jahr 1851 ist aus Crottendorfer Marmor gefertigt.

  • Das zinnerne Taufbecken stammt aus dem Jahr 1793.

  • 1872 wurde ein neues Geläut mit drei Glocken angeschafft, wovon 1942 zwei Glocken abgegeben werden mussten. Nur die mittlere Glocke blieb, da sie die Inschrift "der siegreichen Heimkehr der Krieger" trägt. 1949 wurde das Geläut durch zwei neue Glocken ergänzt.

  • Altar mit dem Bild "Emmausjünger" von Prof. Diethe, einem Schüler von Ludwig Richter aus dem Jahr 1902.

  • Im Altarraum befinden sich zwei große bunte Fenster. An der Ostseite des Kirchenraumes sind in den Fenstern "Männer der Reformation" dargestellt. Die gegenüberliegenden Fenster zeigen Haupterwerbszweige des Erzgebirges.

  • Seit 1997 steht die neue Orgel von der Firma Wünning aus Großolbersdorf, sie ist die fünfte Orgel in diesem Gotteshaus. Das Gehäuse (Orgelprospekt) stammt aus dem Jahre 1728.

Höhepunkte:

  • Seit ca. 1850 wird am 1. Weihnachtsfeiertag, früh 5 Uhr, die Christmette gefeiert.

  • Weihnachtsberg mit 55 geschnitzten Figuren (Advent bis Lichtmess)

  • Ostergarten im Altarraum (von Gründonnerstag bis 14 Tage nach Ostern)

Ev.-luth. Kirchgemeinde Neudorf

Straße der Freundschaft 2
09465 Sehmatal-Neudorf

Telefon:
037342/8290

Die Zeiten der Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der Kirche.


Ev.-luth. Pauluskirchgemeinde Sehma

Pfarrer: Matti Schlosser

Kirchen-Baujahr: 1899, vorher alte Dorfkirche von 1673

Besonderes:

  • Typische Jugendstilkirche, Malereien zieren den Innenraum der Kirche.

  • Berühmt wurde die Sehmaer Kirche durch die Übertragung der Christmette durch das Radio seit 1929 bis Anfang der fünfziger Jahre.

  • Seit 1950 hängt ein Geläut mit 3 Bronzeglocken, die den Klang Des-F-As haben.

  • Gründung des Posaunenchores 1939

Sehenswertes:

  • Schöne Holzgestaltung mit Blumenornamentik an Altar, Kanzel, Taufstein, Lesepult (1991 restauriert).

  • Überlebensgroße Statue des Apostels Paulus über dem Eingang zur Kirche, aus Sandstein, von Prof. Robert Hense aus Dresden (Spende des Kunstfonds), von daher der Name: Pauluskirche.

  • Zwei farbige Glasfenster "Taufe des Herrn" und "Kreuzigung Jesu".

  • Zwei Wandgemälde "Hirtenverkündigung" und "Himmelfahrt des Herrn". Gefallenenehrungen für die Toten des ersten Weltkrieges an der Brüstung der Orgelempore.

  • Eine hölzerne Pietá am Fuße der Kanzel, geschaffen von Frau Viola Nahmann aus Greiz.

Höhepunkte:

  • Christmette und Ostermette mit anschließendem Osterfrühstück,

  • Gemeindefest mit Darbietungen der Spielschar,

  • Konfirmation und Jubelkonfirmation,

  • Kirchweihfest,

  • Konzerte  

  • Kindermusicals mit den Kurrenden,

  • Festgottesdienste zu Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Familiengottesdienste, Himmelfahrtsgottesdienste am Waldhaus Cunersdorf

Ev.-luth. Pauluskirchgemeinde Sehma

Pfarrstraße 25
09465 Sehmatal-Sehma

Telefon:
03733/65320

Die Zeiten der Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der Kirche.


Ev.-meth. Kirchgemeinden im Sehmatal

Pastor: Sebastian Mann

Lokalpastorin: Diana Wolff

Die ev.-meth. Kirchgemeinden im Sehmatal besteht aus drei eigenständigen und aktiven Gemeinden mit eigenen Kirchgebäuden.


Ev.-meth. Kirche Cranzahl

In Cranzahl steht an der Karlsbader Straße - Ecke Fleischergasse seit 1925 die in damals moderner Holzständerbauweise errichtete „Kapelle”, die später als „Friedenskirche” geweiht wurde. Ursprünglich betrat man sie an ihrer Südseite, also von der Fleischergasse aus. Nach dem Um- und Erweiterungsanbau (2000 – 2001) im rechten Winkel zur alten Kirche und dem Entstehen eines Vorplatzes, breiter Eingangstür und Foyer zwischen Alt- und Neubau mit Garderobe und Treppe in die unteren Gruppenräume, musste der Kircheninnenraum um 180° „gedreht” werden.

Mit dem Anbau hat die alte „Kapelle” sehr dazu gewonnen und ist erst jetzt so richtig zur Kirche mutiert. Das Foyer lädt zum Verweilen ein. Für größere Gottesdienste, Konzerte, Gemeindefeste mit Mittagessen oder Kaffeetafel lassen sich Türen und Wände öffnen und es entsteht ein besonders kommunikatives Flair. Dies wird durch moderne Stühle statt der alten Kirchenbänke noch verstärkt. Dadurch kann die Blickrichtung der Besucher entgegengesetzt zum Altar auf den sakralen Mittelpunkt der Kirche im Foyer gelenkt werden.

Dort hängt an einer freien Wand das einzige Kunstwerk dieser Kirche, eine dreiteilige Gobelinarbeit von Traude-Maria Henschel (Jg. 1929, Mitglied im Verband bild. Künstler der DDR): Der Weg des Menschen, der am Kreuz Jesu Heil und Frieden erlangt.

Ein schönes Grundstück mit Platz für Kinderfeste u. a. umschließt die Friedenskirche.

Ev.-meth. Kirche Neudorf

Neudorf ist Namensgeber für den Gemeindebezirk, weil hier die methodistische Arbeit im oberen Erzgebirge begann. Cranzahl und Sehma sind eine Frucht dieses Anfangs. Herrnhuter bildeten den Grundstock der Gemeinde Neudorf, hinzu kamen 1878 methodistische Pioniere aus dem Zwickauer Land. Dort hatte sich durch den USA-Heimkehrer Friedrich Wunderlich eine wachsende Schar Gläubiger gesammelt und begonnen, andere zu Gebet, Predigt und zu Herzen gehendem Singen einzuladen. Überall im Erzgebirge schien man darauf nur gewartet zu haben. Gemeinden entstanden und wuchsen. 1891 musste in Neudorf ein Betsaal gebaut werden, der schnell zu klein wurde, so dass im Jahr 1932 ein Anbau hinzukam, die „Zionskirche” an der heutigen Straße der Freundschaft. Sie verfügt über einen großen Kirchenraum mit etwa 250 Sitzplätzen, ein Untergeschoss mit Gruppenräumen und Küche. Die Kirche ist zweckmäßig gebaut und bietet einer Gemeinde aus Jung und Alt mehr als ein Dach über dem Kopf.

Ev.-Meth. Kirche Sehma

In Sehma steht in der Talstraße 6, in Richtung Freibad, die Christuskirche. Als in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die 1890 gegründete aufstrebende Gemeinde mehr Platz brauchte, konnte sie gebaut und am 12.2.1922 geweiht werden. In den Nachwendejahren wurde sie gründlich saniert. Die Christuskirche ist ein Zweckbau mit einigen Anleihen an den Jugendstil. Der eigentliche Kirchenraum ist klar gegliedert und auf Kanzel und Abendmahlstisch hin orientiert; rechts und links davon sind die beiden Orgelprospekte in die Altarwand eingelassen. Der Spieltisch der 1952 geweihten Jehmlichorgel steht vorn rechts. Etwa 400 Besucher finden im Kirchenschiff mit großer Stirnempore gegenüber der Altarwand Platz.

Für besondere Treffen, Begegnungen und Feste stehen im Untergeschoss der Kirche vier unterschiedlich große Gruppenräume samt Gemeindeküche, Duschen und Toiletten zur Verfügung. Ein großes Wiesengrundstück umschließt die Kirche.

Ev.-meth. Kirchgemeinden im Sehmatal

Dorfstraße 19
09465 Sehmatal-Cranzahl

Telefon:
037342/7267

Die Zeiten der Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der Kirche.

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